Partner Offensive Mittelstand

Presse-Info VI vom 3.2.2014:

Helfer für Bankgespräche stets in der Westentasche

Kreditmediatoren bieten schnellen Kontakt mit neuer App

Kronberg i. Ts. 3. Februar 2014. Der Bundesverband der Kredit-mediatoren (BdKM) – ein bundesweiter Zusammenschluss erfah-rener Finanzkommunikatoren – hat jetzt eine eigene App auf den Markt gebracht. Die mobile Anwendung für Handys und Smart-phone weist den schnellsten Weg zu Experten, wenn man Hilfe bei der Vorbereitung eines Bankgesprächs braucht.

„Bei vielen Anfragen, die uns in diesen Tagen erreichen, ist von unseren Mitglieder eine besonders kurze Reaktionszeit gefragt“, weiß BdKM-Vorsitzender Rainer Langen. Oft bleibe zwischen dem ersten und zweiten Bankgespräch nur wenig Zeit, die Ziele der Kunden in nachvollziehbare Zahlen für die Banken umzuwandeln.

Ziel der App ist es, die BdKM-Services für die Unternehmen schnell greifbar zu machen. Wer bundesweit mehrere Standorte hat, kann mithilfe der mobilen Anwendung schnellstmöglich auf das BdKM-Mitglied zugreifen, welches dem Standort am nächsten seinen Sitz hat. Die kostenfreie App ist für Apple und Android-Geräte in den jeweiligen App-Stores online verfügbar. Das Such-wort ist „bdkm“.

(Meldung als PDF zum Download, 100 KB)

 


Presse-Info VI vom 6.4.2013:

Konflikte zwischen Banken und Wirtschaft verstehen

Ratingspezialisten und Kreditmediatoren tauschen sich aus

Bad Dürkheim. 3. April 2013. Zu einer ersten gemeinsamen Jahreskonferenz trafen sich jetzt die Mitglieder des Bundesverbandes der Ratinganalysten und Ratingadvisor e.V. (BdRA, Berlin) sowie des Bundesverbandes der Kreditmediatoren e.V. (BdKM, Kronberg) in Bad Dürkheim. Ziel war eine wechselseitige Weiterbildung in Sachen Finanzkommunikation.

So beantwortete Dr. Werner Gleißner (FutureValue Group) die Frage "Immobiliengesicherte Anleihen als Ergänzung zur Bankfinanzierung?" Kai Bernhardt (KPMG Hannover) wies die Tagungsteilnehmer darauf hin, dass beide Seiten - Banken wie Unternehmer - viel dafür tun können, um Interessenskonflikte gar nicht erst eskalieren zu lassen. Oft würde es beim gegenseitigen Verstehen klemmen: "Auf Ratespiele und Ego-Trips sollte man komplett verzichten." Auch Entschleunigung helfe. Horst Schmitz, Fachanwalt aus Essen, berichtete über die rechtlichen Fallstricke in Kreditmediation und Beratung: Auch Berater befänden sich in der Gefahr, eventuell zu einer Gläubigerbenachteiligung beizutragen. Nachmittags stellten Vertreter der Ratingagenturen Euler Hermes, URA und Scope vor, mit welchem Anspruch sie an ihre Arbeit herangehen und welche Methoden sie für ihre Analysen einsetzen.

Rainer Langen, Vorsitzender des BdKM, wertete die erste gemeinsame Tagung als großen Erfolg: "Für uns ist es enorm wichtig zu wissen, wie sich die Arbeit der Ratinganalysten und Ratingberater weiterentwickelt." Auch für den BdRA zog Vorsitzender Prof. Dr. Helmut Roland ein durchweg positives Resümee: "Uns hat dieser Tag geholfen, die psychologischen und rechtlichen Fallstricke des Miteinanders zwischen Realwirtschaft und Finanzwirtschaft besser zu verstehen." Die Idee zur ersten gemeinsamen Tagung war entstanden, als Langen im Vorjahr Gastredner beim BdRA war.

(Meldung als PDF zum Download, 109 KB)

 


Presse-Info V vom 30.11.2012:

Auf Grundlage des neuen Mediationsgesetzes:

Kreditmediatoren geben sich einen
Code of Ethics

Berufsverband definiert Verhaltensregeln für Mitglieder

Frankfurt. 30. November 2012. Mit einem neun Regeln umfassenden Ethik-Codex hat jetzt der Bundesverband der Kreditmediatoren (BdKM) auf das neue Mediationsgesetz reagiert.

Der BdKM hatte sich im Sommer 2010 gegründet, nachdem immer mehr kleine und mittelständische Unternehmen Probleme bei der Kreditbeschaffung bekamen. Die Situation wurde durch die Finanz- und Wirtschaftskrise sowie restriktivere Vergabemodalitäten verschärft. Heute sind erfahrene Kreditmediatoren gefragter denn je, die Interessen von Unternehmern und Bankern zum gemeinsamen Ziel zu führen.

Während das Familien- und Sozialrecht die Mediation als außergerichtliche Konfliktregelung schon seit 1990 kennt, entstand die Kreditmediation als Sonderform erst vor wenigen Jahren. Deren Normung und Weiterentwicklung hat sich der Bundesverband der Kreditmediatoren auf seine Fahnen geschrieben. Den ordnungspolitischen Rahmen gibt das Mediationsgesetz vor.

Um den immer häufiger gefragten Einsatz seiner Mitglieder auf eine nachhaltige Basis zu stellen, hat der Bundesverband der Kreditmediatoren jetzt einen eigenen Ethik-Kodex verabschiedet: In insgesamt neun Regeln werden die Allparteilichkeit der Arbeit, die Pflicht zu Neutralität und Transparenz sowie das eine für alle Beteiligten tragfähigen Lösung als Ziel festgeschrieben. Darüber hinaus hat der BdKM jetzt Kompetenzstandards für Kreditmediatoren festgelegt.

(Meldung als PDF zum Download, 128 KB)

 


Presse-Info IV vom 25.1.2012:

Nach dem Ende der Metternich-Amtszeit:

Kreditmediation 2.0 setzt neue Maßstäbe

Berufsverband definiert Qualitätsstandards

Kronberg, 25. Januar 2012. Die staatliche Institution „Kredit­mediator Deutschland“ ist erst seit wenigen Tagen geschlossen. Derweil haben private Kreditmediatoren dank Basel III viel zu tun. Um den guten Ruf der jungen Branche zu schützen, hat der Bundesverband der Kreditmediatoren (BdKM) jetzt Standards für Breite und Tiefe des dazu nötigen Fachwissens formuliert.

Die Neudefinition kommt gerade recht: Mit dem Jahresbe­ginn hat die vom Bundeswirtschaftsministerium beauftragte Institution „Kreditmediator Deutschland GmbH“ ihren Dienst erwartungsgemäß eingestellt. Dass auch vom Mittelstand kein Bedarf mehr für eine staatliche Stelle zur Vermittlung zwischen Banken und Unternehmen gesehen wird, mag damit zusammenhängen, dass sich seit Mitte 2010 ein deutschlandweites Netzwerk von spezialisierten Beratern entwickelt hat: Der Bundesverband der Kreditmediatoren zählt bereits mehr als 20 Mitglieder, die seit Jahren erfolgreich in Konflikten zwischen Bank und Unternehmen vermitteln.

Die Zahl der Neueintritte steigt stetig und das neue Tätigkeitsfeld ist jetzt auf dem Weg zur Kreditmediation 2.0.: „Um den guten Ruf unserer noch jungen Disziplin zu schützen, haben wir Kompetenzstandards für Kreditmediatoren definiert“, sagt Rainer Langen, Vorsitzender des BdKM. Denn wer festgefahrene und eskalierte Verhandlungen um die Unternehmensfinanzierung zu einem guten Ergebnis führen wolle, müsse deutlich mehr wissen als ein allein methodisch versierter Mediator. Langen: „Neben Know-how in den Kompetenzfeldern Bankrecht, Insolvenz, Gesellschafts- und Vertragsrecht erwarten wir tiefgehende Kenntnisse aus den spezifischen Prozessen und Verfahren in der Finanzwirtschaft.“ Zudem sei Wissen aus den Feldern Volkswirtschaft, Betriebswirtschaft und Produktion wichtig. Wer verbinden wolle, müsse nicht nur beide Seiten verstehen, sondern auch wissen, wo für die beteiligten Parteien die Grenzen des Machbaren liegen. Laut Langen strebt der BdKM als wesentliches Ziel eine Zertifizierung für seine Mitglieder an, wofür die jetzt erfolgte Definition der Kompetenzstandards eine grundlegende Voraussetzung sei.

(Meldung als PDF zum Download, 84 KB)

 


Presse-Info III vom 10.11.2010:

Politik muss Augenmerk stärker auf den Mittelstand legen

Zwei von drei mittelständischen Unternehmern würden die Hilfe eines unabhängigen Vermittlers in Anspruch nehmen, wenn sie Differenzen mit ihrer Hausbank über die Unternehmensfinanzierung bekommen. Rund die Hälfte erwartet mehr Unterstützung vom Staat, wenn es bei der Kredit­ver­gabe klemmt. Dies sind zwei zentrale Ergebnisse der Studie „Der Mittelstand und seine Ban­ken“, für die TNS Infratest im Auftrag der Commerzbank mehr als 4.000 Unternehmer befragte.

27 Prozent der befragten Firmen gaben einen deutlich oder leicht erhöhten Bedarf an liquiden Mitteln an. Bei mittel- und langfristigen Finanzierungen meldete im Vergleich zu 2008 sogar jeder zweite Mittelständler einen erschwerten Zugang zu Krediten. „Die Ergebnisse sind ein wichtiges Signal an die Politik und an die Finanzwelt“, kommentierte jetzt Diplom-Volkswirt Rainer Langen, Vorsitzender des Bundesverbandes der Kreditmediatoren (Kronberg) die Studie. Es sei für die Banken an der Zeit, verlorenes Vertrauen zurück zu gewinnen. Und die Politik müsse ihr Augen­merk verstärkt auf die mittelständische Wirtschaft legen.

Denn neben einem Mehr an Vermittlung erwarten Unternehmer von der Politik zuerst, dass die Steuerpolitik mittelstandsfreundlicher wird (86 Prozent). 77 Prozent halten Kreditprogramme und 68 Prozent Staatsbürgschaften für hilfreich. Die Maßnahmen der Bundesregierung zur Banken­rettung empfand nicht einmal ein Drittel der Befragten als förderlich für die eigene Arbeit.

(Meldung als PDF zum Download, 71 KB)

 


Presse-Info II vom 8.9.2010:

Braucht Europa eine eigene Ratingagentur?

Der Ruf nach einer europäischen Ratingagentur ist aufgekommen, weil sich den internationalen Markt der Bonitätsbewertungen nur drei Agenturen teilen. Davon haben zwei - beide mit Hauptsitz in New York - den größten Einfluss. Ohne Rating läuft heute auf den globalen Wertpapier- und Bankenmärkten jedoch nichts mehr. Anleger, Kreditnehmer, auch Emittenten und Regierungen können ohne Rating keine fundierte Finanz- oder Anlageentscheidung mehr treffen. So stellt sich die Frage: Braucht Europa eine eigene Ratingagentur? Und wenn ja, was hat der Mittelstand davon? Diesen Fragen wird die Theodor-Heuss-Akademie der Friedrich-Naumann-Stiftung jetzt in einem zweitägigen Symposium nachgehen. Eingeladen sind hochrangige Experten der Branche, darunter Rainer Langen, Vorsitzender des Bundesverbandes der Kreditmediatoren, der einen Impulsvortrag zum Thema "Politische Rezepte zur Bewältigung der Wirtschaftskrise und Rating" halten wird. Das Seminar findet am 16. und 17. Oktober in Gummersbach statt.

(Meldung als PDF zum Download, 68 KB)

 


Presse-Info Nr. I vom 4.8.2010:

Bundesverband der Kreditmediatoren gegründet

In Kronberg im Taunus wurde am 28.Juli 2010 der Bundesverband der Kreditmediatoren e.V. (BdKM) gegründet. Ziel des Berufsverbandes ist die Professionalisierung der Vermittlung in finanziellen Konfliktsituationen zwischen Vertretern der Real- und Finanzwirtschaft.

Nach Einschätzung der deutschen Wirtschaftsverbände könnten  in den kommenden Jahren rund 25.000 Unternehmen die Hilfe eines Kreditmediators benötigen. Doch für das noch junge Berufs- feld der Kreditmediation gibt es bislang nur wenige Standards und Regeln, die den komplexen Prozess der Vermittlung zwischen Unternehmern und Kreditgebern definieren. Diese sollen im Bundesverband der Kreditmediatoren erarbeitet werden.

„Wir wollen die Qualität der Aus- und Weiterbildung von Kreditmediatoren sowie deren Erfahrungsaustausch untereinander fördern, um den komplexen Prozess der Kreditmediation weiter zu professionalisieren“, sagt Diplom-Volkswirt Rainer Langen, der auf der Gründungs- versammlung zum 1. Vorsitzenden des BdKM gewählt wurde. Um der volks- und betriebs- wirtschaftlichen Bedeutung der Kreditmediation gerecht zu werden, sei es zudem wichtig, gemeinsame Interessen gegenüber Politik und Finanzwirtschaft zu formulieren.

Neben dem Aufbau und der Pflege eines nationalen Netzwerks will der Bundesverband vor allem Ausbildungsstandards und Zertifizierungen definieren, um die Qualität der Kreditmediation auf ein einheitliches Niveau heben. Auch Experten anderer Fachgebiete sollen in die spezifischen Belange der Kreditmediation eingeführt werden, um den wachsenden Bedarf qualifizierter Kreditmediatoren decken zu können.

Neben Rainer Langen (Kronberg), der als Gründer des Deutschen Instituts für Kreditmediation (IKME) zu den führenden Kreditmediatoren Deutschlands zählt, wurden Diplom-Kaufmann Reinhard R. Oldenburg (Berlin) und Dr. Heiko Schultz (Hofheim am Taunus) in den Vorstand des BdKM gewählt.

(Meldung als PDF zum Download, 76 KB)